Alliteration Am Arsch

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Moin moin liebe Arschis :) Da uns mittlerweile etliche Leute gefragt haben ob man uns nicht auch was Spenden kann, haben wir für diesen Zweck ein Konto eingerichtet. Wenn ihr mögt könnt ihr uns gerne einen Dauerauftrag über einen Euro (oder was auch immer ihr wollt) auf das unten stehende Konto einrichten.

Auch wenn es nur ein Euro im Monat ist ist das mehr als genug und hilft uns wirklich sehr! Wir zahlen damit die Serverkosten und sonstigen Kleinkram. Wenn ihr keinen Dauerauftrag einrichten wollt oder könnt ist das natürlich auch vollkommen in Ordnung. Wir haben euch trotzdem alle lieb :)

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AAA066 - "Bums Bonbons"

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Heute wird es launig und wir sind vielleicht ein wenig albern…aber mal ernsthaft, wer zur Hölle macht bei Stock die Werbung?!?

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Ab sofort könnt ihr uns auch finanziell unterstützen wenn ihr wollt…gerne mit einem 1€ Dauerauftrag auf:

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Kommentare

Maria Mörtl
by Maria Mörtl on 06. Januar 2020
Ich liebe euch beide, Reini dich ganz besonders. Jetzt habe ich alle Folgen von AAA angehört und wurde wirklich mal unterhalten. Ihr seid so süüüüß. Viele Grüße Maria
Arvid
by Arvid on 01. Januar 2020
Oh Gott, bin vollkommen hinterher mit den Podcasts. Man kommt ja zu nix! Wollte nur eben... a) ... mich als einer derer outen, die morgens ohne ersichtlichen Grund infantil grinsend und ab und zu leise kichernd in der S-Bahn stehen und von den Mitreisenden ob ihres merkwürdigen Verhaltens gemieden oder zumindest angestarrt werden. Die Stöpsel im Ohr sehen die der Mütze wegen nicht, das dämliche Grinsen im Gesicht ist eure Schuld! :) b) ... zum Zwecke des potentiell anstehenden Blog-Eigenhostings auf die freie Blogsoftware FlatPress verweisen. Dessen Weiterentwicklung treibe ich nämlich voran und denke, dass es für euch möglicherweise die bessere Wahl wäre als ein für eure Zwecke vermutlich viel zu dickes Wordpress. Mehr schreib ich hier nicht, damit aus dem Hinweis keine Werbung wird ;) Beste Grüße aus Bochum Arvid
Sven
by Sven on 19. Dezember 2019
Hier nochmals ein schöner Artikel über genau die Thematik, welche wir hier besprochen haben. https://www.zeit.de/kultur/2019-12/klimawandel-kirche-klimaschutz-positionierung-bischofskonferenz-rezo Liebe Grüße
Sven
by Sven on 18. Dezember 2019
Lieber Bert, Liebe(r) Torche, es handelt sich, wenn ich Paula richtig verstanden habe um einen Vertrag und dieser ist einzuhalten. Vergleichend dazu kann man sich ja den Rechtsstreit um die Besitztümer der Hohenzollern anschauen. Gutachten siehe: http://hohenzollern.lol Falls die Hohenzollern dem Nazi-Regime keinen Vorschub geleistet haben, bekommen sie Ihre Besitztümer zurück. Auch wenn die Kaiserfamilie sich das natürlich nicht "lieb" erarbeitet hat. Sicherlich kann man sich darüber aufregen, aber dann würde es sich um einen Vertragsbruch handeln. Man kann natürlich alles kritisch sehen, aber Kirchen sind erstmal eine Organisationsform von Christen.Ich glaube, hier macht man es sich zu leicht zu sagen, dass "die Kirche" - die es nicht gibt - böse sei und das gute Steuergeld nimmt. Bezüglich der Missbräuche in der römisch-katholischen Kirche: Keine Frage, die Täter müssen bestraft werden. Schlimmer wird es noch dadurch, dass es sich um Schutzbefohlene handelte und das bei kirchlichen Mitarbeitenden eine besondere Moral erwartet wird. Missbräuche haben trotzdem in im gesamten gesellschaftlichen Leben (z.B. innerhalb der Familie, Sportvereine,...) stattgefunden. An Torche, Paula hat schön dargelegt, dass es nicht "die Kirche" gibt. Ich verstehe ehrlicherweise nicht, welches Steuergeld wohin fließen (zu unrecht) soll. Würdest du dies bitte für mich ausführen? Liebe Grüße
Paula
by Paula on 18. Dezember 2019
Stimmt, lieber Bert, meist wird aber eher pauschal gegen sie gewettert als sich differenziert kritisch mit ihr auseinandergesetzt.
Bert
by Bert on 18. Dezember 2019
Naja "....Darin werden der Kirche riesige Gebiete entwendet und weltlichen Herrschern zum Ausgleich linksrheinischer Territorialverluste an Napoleon vermacht. Aus den Erträgen dieser Gebiete hatte die Kirche bsp. Pfarrersolde und Baukosten finanziert. Weil die Kirchen also ihrer Einnahmequellen zu einem großen Teil beraubt waren, verpflichtete sich der Staat 1803 1. zu Ausgleichszahlungen an die Kirche, die 2. andauern sollten bis zu einer endgültigen Auszahlung des Wertes des entwendeten kirchlichen Gebietes" Sagen wir mal so...die gute Kirche hat diese Gebiete ja auch nicht besessen weil sie immer lieb zu allen war. Die Institution Kirche kann man durchaus kritisch sehen.
Paula
by Paula on 18. Dezember 2019
Zur staatlichen Subventionierung von Religionsgemeinschaften (und nicht nur Kirchen!): 1. Zum einen gewährleistet diese die positive Religionsfreiheit (vgl. Art. 4 des GG), also die Möglichkeit der Religionsausübung und des Unterhalts bekenntnisorientierter Bildungseinrichtungen für jede Religionsgemeinschaft (bsp. profitieren Judentum und Islam ebenso davon, wenn sie auch kleinere Religionsgemeinschaften sind). 2. "(...) Zuschüsse des Staates und Steuerbegünstigungen [müssten] als partieller Kostenausgleich für die von den Großkirchen und ihren Einrichtungen unter finanzieller Selbstbeteiligung erbrachten Leistungen für die Allgemeinheit gewertet werden (...). Diese Zuschüsse und Steuerbegünstigungen erhalten auch andere gemeinnützige Träger, die diese Leistungen erbringen. Letztlich handelt es sich bei den Leistungen um eine Kompensation für die Wahrnehmung von staatlichen Aufgaben in den Bereichen Bildung, Kinder- und Jugendhilfe etc., die anderenfalls vom Staat selbst vollständig zu erbringen wären." (https://www.bundestag.de/resource/blob/409648/a29e296d9790c0a457d6ea2207b97aba/WD-4-005-09-pdf-data.pdf. vom 18.12.2019, S. 7) 3. Zudem gibt es Dotationen des Staates an die Kirchen, die auf Landesebene in Kirchenverträgen geregelt sind. Diese umfassen Pachtersatzleistungen, Besoldungs- und Pensionsleistungen und gehen auf den Reichsdeputationshauptschluss 1803 zurück. Darin werden der Kirche riesige Gebiete entwendet und weltlichen Herrschern zum Ausgleich linksrheinischer Territorialverluste an Napoleon vermacht. Aus den Erträgen dieser Gebiete hatte die Kirche bsp. Pfarrersolde und Baukosten finanziert. Weil die Kirchen also ihrer Einnahmequellen zu einem großen Teil beraubt waren, verpflichtete sich der Staat 1803 1. zu Ausgleichszahlungen an die Kirche, die 2. andauern sollten bis zu einer endgültigen Auszahlung des Wertes des entwendeten kirchlichen Gebietes. Eine solche hat nie stattgefunden, weswegen entsprechende Dotationen bis heute geleistet werden. In diesem Fall denke ich auch, dass für diesen Umstand eine endgültige Lösung gefunden werden müsste. Vgl. dazu Link, Christoph: Kirchliche Rechtsgeschichte, 2. Aufl., 2010 München.
Germanistin89
by Germanistin89 on 18. Dezember 2019
Als junge Mutter muss ich mich Mal zu eurem Kindergeländer äußern. Wir haben selbst eine Tochter und auch ein befreundetes Paar mit 2 Kindern und deren Kinder schlafen überall und sie können auf jede Party gehen und das Kind spielt dort und ist glücklich und schläft irgendwann ein. Unser Kind würde erst einschlafen wenn es wirklich lange sehr anstrengend war und von daher müssen wir immer zwischen um 8 und um 9 verschwinden. Dazu kommt, dass wenn sie Mal woanders schlafen soll oder später schlafen oder irgendwas, dann will sie dann erstmal Zuhause nicht mehr pünktlich ins Bett. Von daher überlegen wir uns gut ob wir zu Einladungen gehen oder nicht. Mit dem Fahrrad durch Australien fahren würde ich mit meiner Tochter auf alle Fälle nicht.
Pinky
by Pinky on 17. Dezember 2019
Hahaha vanille Fisch... Woher kenn ich das bloß? 😂 #drwho
MoMoMoMaMaMa
by MoMoMoMaMaMa on 17. Dezember 2019
Wann wird denn "Bielendorfer!" mit Rheini aufgezeichnet?
Torge
by Torge on 17. Dezember 2019
Hallo ihr Beiden, ich habe mich wieder sehr über die Folge amüsiert. Soviel unnützes Wissen zu Storck - Danke :D Zur Kirche: Ich bin ausgetreten, lange bevor ich Kirchensteuer hätte zahlen müssen. Einfach aus Respekt denen Gegenüber, die an Gott glauben und deshalb in der Kirche sind. Ich nämlich tue das nicht. Was mich immer ärgert ist, dass ich TROTZDEM die Kirche mit unterstütze - durch meine Steuern. Denn das Geld vom Staat an die Kirche besteht leider nicht nur aus der Kirchensteuer... Der Grund für diesen Kommentar ist aber ein anderer. Ihr habt jetzt doch öfter mehr oder weniger am Rande mal über eure "Spenden" geredet. Also Gaben - ob finanziell oder materiell - an Obdachlose u.ä. Ich persönlich habe mich entschieden, eher an Organisationen zu spenden als an einzelne Obdachlose (abgesehen von den Straßenzeitungen, also den nachprüfbaren - da übrigens immer die Zeitung auch mitnehmen, sonst funktioniert das System nicht). Ein Grund ist mein Misstrauen, da meinem Vater selber beim Spenden schonmal das Geld aus dem Portmonnaie geklaut wurde und meiner Beobachtung eines Lieferwagens, der Bettler abgesetzt habt. Jetzt wäre meine Frage an euch, wie ihr persönlich für euch mit dem Thema Drückerkolonnen in dem Bereich umgeht. Übrigens bin ich bei duckduckgo erst falsch abgebogen und hab euch auf euerer Homepage mal einen Kommentar hinterlassen.. den brauch ihr natürlich nicht freigeben. Gruß, Torge
Richard II.
by Richard II. on 17. Dezember 2019
Kleine Randbemerkung zum Name Richard (und zu den Superdickmanns): Was war nochmal die englische Kurzform des Namens Richard...?
Respektbär
by Respektbär on 17. Dezember 2019
Danke fürs Auseinandernehmen der Storck Produktpalette. Habe diese Produkte täglich auf dem Bildschirm, da es meine Arbeit ist, an der Gestaltung sämtlicher Storck-Verpackungen mitzuwirken und diese zum Druck vorzubereiten. Deshalb bin ich beim Hören dieser Folge vor Lachen fast zusammengebrochen. War gerade beim Sport und die Leute haben mich besorgt angeschaut. Danke hierfür und euch schöne Feiertage!
Thomas
by Thomas on 17. Dezember 2019
Auch noch zum Thema Kirche: Ich finde Paula hat weiter oben viel Gescheites geschrieben. Und bei der Bewertung des Vermögens der Kirchen sollte man vielleicht auch drüber nachdenken, dass der größte Teil aus alten Immobilien besteht, die auf dem freien Markt kaum zu veräußern sind, da sie nicht sehr universell nutzbar sind, die aber gleichzeitig unglaublich hohe Kosten für die Instandhaltung verschlingen. Wenn mir jemand ein olles Kirchengebäude schenken wollte, würde ich zweimal drüber nachdenken, ob ich das wirklich möchte...
svn
by svn on 17. Dezember 2019
Nach vielvielviel Albernheiten habt ihr ja doch noch die Kurve hinbekommen - Danke. @Bastis Twitter-Vorschau-Problem: guck doch mal in deinen Twitter-Einstellungen... - ich habe zwar kein Twitter, aber bei Signal kann ich die Vorschau für Videos (etc.) separat einstellen für "Mobile-" oder "Wlan-Nutzung". Stichwort: Datensparsamkeit. p.s. Zeitsprung-Richard!?
David
by David on 17. Dezember 2019
Ich bin etwas von Reinhard, nicht nur gibt es den (welt-)berühmten Richard Remford (@RRemford), als promovierter Physiker solltest du auch Richard Feynman kennen. Über den hab ihr in Minkorrekt ja schon das ein oder andere mal gesprochen. Der hat zwar keine Pornos gedreht (zumindest nicht, dass die Öffentlichkeit davon wüsste), aber hat seine Zeit gerne in Stripclubs verbracht, um dort bei lockerer Atmosphäre über Physik nachzudenken :)
Richard
by Richard on 16. Dezember 2019
Gibt's bald auch ein T-Shirt mit "Du brauchst das Universum nicht, um dich bedeutungslos zu fühlen"? :)
Heinz
by Heinz on 16. Dezember 2019
Der Bielendorf wundert sich das man Ihn für einen alten Mann im Ringelpulli hält und grüßt den jungen Mann mit den langen Haaren :D You kids get off my lawn!
Paula
by Paula on 15. Dezember 2019
Hallo ihr beiden, vielen Dank für Euren sehr unterhaltsamen Podcast. Ihr versüßt mir damit regelmäßig den Alltag. Ein paar Worte möchte ich jedoch über die Kirche(n) verlieren, gerade weil das Thema in Euren Podcasts immer wieder zur Sprache kommt. Ich selbst bin Christin und studiere ev. Theologie im 7. Semester mit dem Ziel, Pfarrerin zu werden. Da ich die Kirche schätze, möchte ich gerne für sie ein Lanze brechen und mich zu ein paar Eurer kirchenkritischen Bemerkungen äußern. 1. Prinzipiell finde ich es wichtig, sich darüber im Klaren zu sein, dass es "die Kirche" nicht gibt. Es gibt in Deutschland die katholische Kirche, 20 evangelische Einzelkirchen vier verschiedener Bekenntnisse (lutherisch, reformiert, bekenntnisuniert und verwaltungsuniert, zusammengeschlossen im Dachverband der EKD, die aber alle eigenständig organisiert sind) und viele weitere Konfessionen und Freikirchen wiederum völlig unterschiedlicher Ausrichtungen. Diese bestehen aus einzelnen mündigen Gläubigen, die alle ihren eigenen Glauben haben, der stark variieren kann. Es ist also nicht sinnvoll, konkrete Vorwürfe an "die Kirche" zu machen. 2. Die Kirchensteuer ist eine Leistung des Staates für die Kirchen als Körperschaften des öffentlichen Rechtes. Das ist also keine exklusive Leistung für die Kirchen sondern jede Religionsgemeinschaft kann einen Antrag stellen, eine KdöR zu werden (vgl. GG Art. 140) und hat infolge dieselben Rechte wie die christlichen Kirchen, auch mit Hilfe des Staates Steuern zu erheben. Dass das so durchgeführt wird, geht auf die Säkularisierung in der Weimarer Republik zurück. Es blieb damals lediglich eine Strukturanalogie von Kirche und Staat aber eben keine Verquickung der beiden. Dass der Staat Kirchensteuer eintreibt, dient zur Kosteneinsparung für eine analoges Steuereintreibewesen der Religionsgemeinschaften selbst, die den Status einer KdöR haben. Wäre es anders geregelt, wären kleinere, weniger finanzstarke Religionsgemeinschaften strukturell benachteiligt. 3. Es besteht in Deutschland ein Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz in staatlicher Trägerschaft, nicht jedoch auf einen in nicht-staatlicher Trägerschaft, also z. B. einer Religionsgemeinschaft. Dass es einen Mangel an Kindergartenplätzen gibt, ist erstmal nicht der Fehler der Kirchen oder anderer Religionsgemeinschaften sondern der Bundesrepublik Deutschland. Zudem gibt es sowohl im Religionsunterricht als auch in Kitas und Kindergärten kirchlicher Trägerschaft konfessionslose Kinder und solche anderer Religionszugehörigkeit. Dass nicht-christliche Kinder prinzipiell keinen Platz in einem Kindergarten in kirchlicher Trägerschaft bekommen, stimmt schlicht nicht (vgl. Schweitzer/Biesinger/Edelbrock (Hg.): mein Gott – Dein Gott. Interkulturelle und interreligiöse Bildung in Kindertagesstätten, Weinheim/Basel 2008.). 4. Austreten ist zumindest in den evangelischen Kirchen sehr leicht. Es genügt normalerweise eine schriftliche Austrittserklärung, z. T. erfordert es sogar nur noch das Ausfüllen eines Austrittsformulars online. 5. Dass Einrichtungen in nicht-staatlicher Trägerschaft nur zu einem kleinen Teil von den Religionsgemeinschaften selbst finanziert sind, dient dazu, auch kleineren, weniger finanzstarken Religionsgemeinschaften Bildungseinrichtungen in eigener Trägerschaft zu ermöglichen. Wenn das wegfiele, wären diese wiederum strukturell benachteiligt. Zudem ist es um die Finanzen der evangelischen Kirchen in Deutschland überhaupt nicht rosig bestellt, wie ihr euch bei den Austrittszahlen und zugleich hoher Ausgabenlast denken könnt. 6. Die ev. Kirchen sind kein autoritäres System, sondern demokratisch aufgebaut. Die Kirchenmitglieder können sowohl entscheiden, wer ihr/-e Pfarrer/-in wird als auch wählen und kanididieren für den Kirchgemeinderat ihrer Gemeinde sowie die kirchliche Landessynode der jeweiligen ev. Kirche. Diese wählt dann den Landesbischof (repräsentatives Amt) und übt ansonsten die legislative Funktion auf der Landeskirchenebene aus. Gemeindemitglieder können die ev. Kirche also so und durch ihr weiteres eigenes Engagement aktiv gestalten und sind somit immer mitverantwortlich für den Zustand der Gemeinde und der Kirche (im Grunde so, wie die Demokratie in Deutschland auch nur funktioniert, wenn sich einigermaßen viele Bürger daran beteiligen). Prinzipiell sind mir ähnliche Verhältnisse auch aus katholischen Gemeinden bekannt (wenn sie auch dem zentralen Lehramt Roms unterworfen sind, wird die Umsetzung vor Ort oft locker gehandhabt; so durfte ich als ev. Christin bisher in allen Messen, die ich besucht habe, die Eucharistie empfangen obwohl das eig. verboten ist). Zudem wird der Finanzhaushalt der ev. Kirchen regelmäßig veröffentlicht und ist im Internet für jedermann einsehbar. 7. Ich stimme Euch zu, dass es in allen Kirchen viel zu kritisieren gibt. Ich möchte die Fehler und Missbräuche der Täter nicht beschönigen sondern finde sie ebenfalls abscheulich. Durch meine Erfahrungen mit den Kirchen (auch der katholischen), selbst als Praktikantin in einer Gemeinde und auch Studien der Praktischen Theologie weiß ich aber, dass sich Tag für Tag tausende Priester, Pfarrerinnen und Pfarrer, Seelsorgerinnen und Seelsorger, Religionslehrerinnen und Religionslehrer, etc. für das Wohl der Menschen einsetzen. Pfarrerinnen und Pfarrer zum Beispiel begleiten bsp. viele Menschen seelsorgerlich (oft hervorragend systemisch ausgebildet) durch jede erdenkliche Lebenslage und pflegen ein offenes Pfarrhaus, Bedürftige können sich also JEDERZEIT an sie wenden und bei ihnen Hilfe erfahren (i.e. dauerhafter Bereitschaftsdienst). Sie begleiten Kinder egal welcher Religionszugehörigkeit etwa durch die Kindergarten-/Kitaleitung, Religionsunterricht, Konfirmandenunterricht, u.a. in Sinn- und Identitätsfindungsprozessen sowie in ihrer religiösen Entwicklung überhaupt (damit gewährleisten sie die Umsetzung der Art. 14,1 und 27 der UNO Kinderrechtskonvention von 1989 sowie Art. 7 des GG). Zudem sind sie für beinahe sämtliche Verwaltungsarbeit ihrer Gemeinde(n) zuständig. Aufgrund dieser vielseitigen und meist überfordernden Belastung arbeiten sich viele Pfarrerinnen und Pfarrer in eine Erschöpfungsdepression, nicht für ein besonders gutes Gehalt oder um sich eine goldene Badewanne zu leisten sondern weil sie den Menschen helfen und für sie da sein wollen, weil die meisten von ihnen ihren Beruf als Berufung verstehen und diese mit Leidenschaft und vollem Einsatz ausführen. So böse manche kirchlichen Amtsträger handeln, finde ich es ebenso böse und verachtend, diesen enormen Einsatz tausender kirchlicher Angestellter und Ehrenamtlicher (die leider oft überhaupt keine mediale Präsenz erfahren) mit einer einfachen Handbewegung wegzuwischen, völlig unbeachtet zu lassen oder sogar zu verteufeln. 8. Und noch eines: Priester sowie Pfarrerinnen und Pfarrer sind universitär ausgebildet. Sie unterlaufen im Falle der ev. Kirche ein sechsjähriges Universitätsstudium sowie eine ca. zweijährige praktische Ausbildung in einer Gemeinde. Wenige Berufe können einen solchen Qualifikationsgrad für sich beanspruchen. Natürlich gibt es auch danach noch Geistliche, die gewisse Studieninhalte nicht in ihren Glauben integriert haben. Grundsätzlich ist aber festzuhalten, dass sich die universitäre Theologie nach wissenschaftlichen Standards mit ihrer Materie auseinandersetzt. Das kann sie tun, weil der christliche Glaube mit einem "wissenschaftlichen Weltbild" prinzipiell vereinbar ist und sich, orientiert am Stand vieler wissenschaftlicher Disziplinen, immer weiterentwickelt. Ich hoffe, dass ich meine Perspektive an diesen Punkten verdeutlichen und vielleicht Euren Unmut auf "die Kirche" etwas schmälern konnte. Sofern ich mich irre, belehrt mich gerne eines Besseren. Herzliche Grüße und alles Gute Paula
Der steigers Toni
by Der steigers Toni on 15. Dezember 2019
Also, ich gebs zu, ich höre euch schon seit der ersten Folge. Manchmal, da könnt ich euch zwa Ziepfelklatscher mal richtig schön gegen die Wand klatschen. Aber dann, dann gibts auch die schönen Momenten, bei denen ich mir denke, der Bielendorfer hat zwar so a Humor wie mei Schwager der Mitzl, bei dem brauchst erst amal a Maß, dass du lacha kannst, allerdings hat er für a Saupreiß das Herz am rechten Fleck. Ah ja, a Hund isser scho, dieser Reiniford oder Remsford. Langsam glaub ich wirklich, dass der was mit Physik macht und tatsächlich a Frau hat, verrückt ! So, a scheene Woche euch allen und einen schönen dritten Advent.
Kai
by Kai on 15. Dezember 2019
Nur Euer jugendliches Alter kann entschuldigen, dass Ihr nicht ab Richard Clayderman gedacht habt (https://www.youtube.com/watch?v=gfsgXJQ0ebU). Und Richard Rogler. Und noch so'n paar, aber die kennt man alle nicht: https://de.wikipedia.org/wiki/Richard :))
Sandra Admin
by Sandra Admin on 15. Dezember 2019
Fun-Fact: "Michaela Schaffrath wuchs im Eschweiler Stadtteil Pumpe-Stich auf." (https://de.wikipedia.org/wiki/Michaela_Schaffrath#Leben)
Vincent
by Vincent on 15. Dezember 2019
Für ein bisschen Minkorrekt-Feeling in AAA: Wie wäre es mit schönen Statistiken: https://cs.phncdn.com/insights-static/wp-content/uploads/2019/12/2-pornhub-insights-2019-year-review-germany.png (Aus der weltweiten Statistik https://www.pornhub.com/insights/2019-year-in-review). In den Links sind keine "über 18"-Bilder sondern nur erwartbare Suchbegriffe.
Andy
by Andy on 15. Dezember 2019
Demnächst im Briefkasten von Reinhard Remfort: Post vom Finanzamt, Nachforderung der Kirchensteuer.
Karl
by Karl on 15. Dezember 2019
Über genau dieses Kirchenproblem habe ich mit meiner Religionslehrerin gesprochen. Die Reaktion war echt geil
Marie Black
by Marie Black on 15. Dezember 2019
Super nice wie immer, die Show in Rostock war der Hammer #methodischinkorrekt 💯👋🏻
Florian
by Florian on 15. Dezember 2019
By the way: Mein Zweitname ist Richard. Leider habe ich in den 90ern noch keine Pornos gedreht.
Flo
by Flo on 15. Dezember 2019
Der Dialog klingt wie Bibi Blocksberg in erwachsen Wieder mal ne geile Folge
Florian
by Florian on 15. Dezember 2019
Storck-Produkte: Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

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